Goodbye Deutschland, Folge 1: Shanghai
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Juli 2016, 17:15 Uhr, Frankfurt: Jetzt heißt es erst einmal tschüss Deutschland – und ni hao China! Gemeinsam, teilweise noch im Halbschlaf, erreichten wir 10 Stunden später den Flughafen in Shanghai. Für Jetlag oder Schlaf war keine Zeit – nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeladen hatten, ging es direkt los zum Pearl Tower. Von hier aus hat man eine super Aussicht über die gesamte Stadt – aber auch auf ziemlich viel Smog. Schon am ersten Tag stellten wir fest, dass unsere Gruppe ein sehr beliebtes Fotomotiv der chinesischen Touristen war. Während der Großteil von uns anfangs noch etwas bescheiden mit der Aufmerksamkeit unserer chinesischen Fans umging, hatten andere wiederum viel Freude daran, näheren Kontakt zu den Groupies herzustellen.

Die zweite Erkenntnisse des ersten Tages: es ist verdammt heiß in China! Falls ihr also vorhabt im Sommer nach China zu kommen, braucht ihr wirklich keine lange Hose. „Aber was, wenn es abends abkühlt?“ Es kühlt nicht ab. Niemals. Zwar haben zwei Mutige unter uns am ersten Tag noch versucht, eine lange Hose zu tragen, nach zwei Minuten bei gefühlten 40° wurden die dann allerdings ganz schnell in die letzte Ecke des Kleiderschranks verbannt.

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Unsere Wegbegleiter für die nächsten 2 Wochen (liebe Grüße an dieser Stelle an Amber, Jack und Dave) brachten ein abwechslungsreiches Programm für uns mit. Dabei war der Kulturschock in Shanghai gar nicht so groß wie erwartet. Abgesehen von ziemlich vielen Chinesen ist die Stadt (zumindest auf den ersten Blick) gar nicht so „typisch chinesisch“, wie man es sich vielleicht vorstellt. Es gibt viele Hochhäuser, die Innenstadt ist sehr modernund beherbergt eine Shopping Mall nach der anderen. Besonders die Nanjing Road ließ das Herz des ein oder anderen Shopaholics höher schlagen. Perfekt zur „Abkühlung“ nach einem langen, anstrengenden Shopping Tag ist übrigens die Captain’s Bar. Hier hat man von einer gemütlichen Dachterrasse eine unschlagbare Aussicht auf den Bund (Adresse: 37 Fuzhou Lu, in der Nähe der Sichuan Zhong Lu). Neben Shoppingcentern und Hochhäusern gibt es aber auch in Shanghai und Umgebung Orte und Sehenswürdigkeiten, die etwas mehr von China und der alten Tradition preisgeben.

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Unter anderem Zhou Zhuang: Liebevoll auch als das kleine Venedig Chinas bezeichnet. Die Wasserstadt ist nur gute zwei Stunden von Shanghai entfernt. Einen Tagesausflug ist der Ort auf jeden Fall wert, hier gibt es viele kunsthandwerkliche Stände, Häuser, Tempel und sogar ein kleines Theater.. und viele Mücken, das Mückenspray ist ein guter, wenn nicht sogar dein bester Freund und Begleiter in China!

Für Kunstliebhaber und Bummler aus Leidenschaft ist Tianzifang der perfekte place to be. In den labyrinthartigen Gassen gibt es Boutiquen, Bars, Restaurants, Kunstgalerien und Souvenirs überall. Wer jetzt auch noch gerne verhandelt, sollte am besten sofort einen Flug nach Shanghai buchen und sich auf den Weg zur Taikang Road Lane 210 ((平原坊) 泰康路274弄) machen!

Schneller als erwartet war unsere erste Woche in Shanghai dann auch schon vorbei und es ging weiter nach Beijing. Was wir dort erlebt haben, erfahrt ihr in der nächsten Folge von Goodbye Deutschland..