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Eine Stadt der Superlative: Chongqing

Eine Woche während Chinese New Year, geschlossenen Geschäften und einigen freien Tagen- was bietet sich da besser an als eine Reise? Nur wohin? Bloß nicht nach Guangzhou- zu voll! Bloß nicht in die ländlicheren Gegenden- zu voll! Bloß nicht zu teuer und auch nicht zu weit weg…also…Chongqing!

InternChina- Chongqing

Thelma und ich haben uns für unsere Reise für die „Sparfuchs-Variante“ entschieden und anstelle des Schnellzuges den „normalen“ Zug gewählt. Dadurch haben wir für unsere Hin- und Rückfahrt nur 93RMB bezahlt anstelle von 150RMB für eine Fahrt.

Chongqing hat uns bereits nach den ersten Minuten unserer Ankunft begeistert! Ein sehr gut ausgebautes Nahverkehrsnetz, eine atemberaubende Skyline und das Beste: nicht voll!Als größte Stadt der Welt hat Chongqing wirklich so einiges zu bieten! In den nächsten 3 Tagen haben wir wunderschöne Tempelanlagen gesehen, uns an Massen von Streetfood satt gegessen und haben letztendlich leider doch eine Kostprobe davon bekommen, was zu Chinese New Year ganz normal ist.

 

InternChina- Huguang Versammlungshalle
InternChina- Streetfood, cute Baozi

 

 

InternChina- Menschenmassen

Das alte Städtchen Ciqikou im Chongqinger Shapingba Bezirk eignet sich besonders gut wenn man ein bisschen Alt Chinesischen Flaire genießen, ein paar Souvenirs kaufen oder den gut erhaltenen Baolu Tempel besichtigen möchte.

InternChina- Balou Tempel Ciqikou

Eins meiner persönlichen Highlights (im wahrsten Sinne des Wortes)war definitiv die Fahrt mit der Gondel von einer Seite Chongqings über den Yangtze auf die andere Seite der Stadt. Wir mussten zwar fast 1 ½ Stunden anstehen bis wir endlich an der Reihe waren, aber die Aussicht- einfach Wahnsinn! Mit 30RMB für einen Roundtrip auch preislich völlig in Ordnung.

InternChina- Chongqing Skyline

Das Stadtinnere ist mindestens genauso beeindruckend wie die Skyline! Ein Hochhaus überragt das andere und auch hier lohnt sich der Besuch bei Nacht da viele der Gebäude bei Nacht angestrahlt werden.

InternChina- People Liberation Monument Chongqing
InternChina- Chongqing

Beschämenderweise haben Thelma und ich es nicht geschafft, den schärfsten HotPot der Welt zu probieren für welchen Chongqing so berühmt ist. Nach dem wir innerhalb der 3 Tage an gefühlt jedem Streetfood-Stand gehalten haben, war einfach kein Platz mehr für HotPot.

Aber auch ohne diese HotPot Erfahrung war der Trip nach Chongqing rundum gelungen. Wer gerne für ein Wochenende so richtig Großstadtluft schnuppern möchte und gleichzeitig wunderschöne, chinesische Kultur erleben mag, der ist in Chongqing genau richtig!

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Ein Workout der anderen Art-Qingchengshan!

Nun neigt sich auch der Herbst in China seinem Ende und es wird kühler.
Aus diesem Grund mussten wir einfach noch die Gelegenheit ergreifen einen der bedeutendsten Orte des Taoismus hier in Sichuan zu besuchen. Der Berg Qingcheng war unser Ziel.

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Unsere Reise begann um kurz nach 9Uhr. Von der Xipu Station in Chengdu haben wir für 10kuai pro Fahrt, 45 Minuten den Komfort des chinesischen Reisens genießen dürfen bevor wir in Qingcheng vom Zug auf einen Bus wechselten. Nachdem wir ein kleines Dorf hinter uns gelassen hatten, erstreckte sich nach wenigen Minuten bereits der Eingang mit einem kleinen Wanderpfad den es für die kommenden 4 Stunden zu beschreiten galt.

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Zugegebenermaßen: Der Anfang war noch recht einfach, auch für die weniger Wander-geübten.

Unser Weg führte uns jedoch schon bald Bergauf. Manche der Stufen waren steiler, manche kürzer als Andere, weswegen man durchaus auf seine nächsten Schritte achten musste. Die Landschaft die sich uns auf dem Weg bot war nicht nur wunderschön sondern auch sehr idyllisch. Entlang mehrerer Wasserfälle und Bäche, an Felswänden vorbei, über Brücken, Stege und ab und an sogar unter riesigen, heruntergefallenen Felsen hindurch. Qingchengshan bot uns wirklich eine abwechslungsreiche Landschaft.

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Nach ca. 2 Stunden hatte ein Großteil der sich bis dahin aufgespaltenen Gruppe einen der Knotenpunkte des Berges erreicht. Von hier aus stand es einem jeden frei ob er entweder den Weg zu Fuß, oder mit der Seilbahn fortführen wollte. Ein Großteil der Gruppe entschied sich tatsächlich für die erste Option, was nichts anderes bedeutete als 2 weitere Stunden Treppen zu steigen. Der andere Teil der Gruppe bevorzugte die komfortablere aber auch kostenintensivere Variante: die Seilbahn.

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Am oberen Ende der Seilbahn angekommen ging es dann für beide Gruppen auf zur letzten Etappe. 457 Stufen sollten noch erklommen werden bis der „Tempel der weißen Wolken“ in 1260 Metern Höhe erreicht war. In Anbetracht der schwindenden Kräfte musste hierfür zwar nochmal sämtliche Motivation gebündelt werden, der Ausblick und das Gefühl es dann doch endlich geschafft zu haben war es aber mehr als wert!

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Der perfekte Ort um sich auszuruhen, neue Kräfte zu sammeln und die Aussicht zu genießen.

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Nun stand uns aber der Abstieg bevor, welcher zwar in weniger Zeit zu bewältigen war aber hinsichtlich der bereits müden und beanspruchten Bein-, Waden-und Gesäßmuskeln nur in geringem Maße weniger anstrengender war als der Aufstieg.

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In jedem Fall ein Workout der anderen Art! Das perfekte Ausflugsziel für jeden der seine Beine und seinen Po in wunderschöner Natur trainieren möchte!

Things To Do in Zhuhai, Zhuhai InternChina Events

Unterwegs in Zhuhai

“Was bietet sich in einer Küstenstadt mehr an als ein Trip zu einer der nahegelegenen Inseln?“, dachte ich mir. Gedacht, getan, geplant:
Die einfachste zu erreichende Insel von Zhuhai aus ist Qi’ao Dao (Dao= Chinesisch für Insel), da diese durch eine große Brücke mit dem Festland verbunden ist. Idealerweise fährt ein Bus von Zhuhai bis in die Mitte der Insel; Unsere Reisekosten beschränkten sich also auf 2-5 RMB pro Fahrt.
Auf der Insel angekommen, mieteten wir uns Fahrräder (10RMB) um auf Erkundungstour zu gehen.
Zuerst ging es für die IC Bikergang durch die engen Gassen der Altstadt von Qi’ao Dao.

Old city of Qi'ao Dao
Old town of Qi’ao Dao

Der erste Stopp war ein kleiner Tempel mit Kanonen vor seinen Toren. Mitte des 19. Jahrhunderts gelang es damit den Inselbewohner erfolgreich die britischen Opiumverkäufer und Streitmächte im ersten Opiumkrieg abzuwehren.
Nächster Halt für uns war ein kleiner Strand mit umliegenden seafood restaurants.

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Nach einem kurzen Fußbad und einer Kletterpartie über Felsen knurrte uns der Magen und wir begaben uns auf die Suche nach einem passenden Restaurant.Nach ein paar Minuten startete das Festmahl: Von Tintenfisch über Shrimps, bis hin zu Flunder wurde alles aufgetischt. Super lecker!
Weiter ging die Biketour zum “wet forest” einem hübschen Mangrovenwald durch den sich ein Holzsteg zieht. Zusammen mit einigen chinesischen Familien erfreuten wir uns der Natur, während eine leichte Brise durch das Schilf wehte. Nach einer kleinen Eis- und Wasser-Pause an einem winzigen Stand, ging es zurück zu unserem Fahrradverleih.

Internchina bike gang
Internchina bike gang

Im Bus nach Hause sahen alle glücklich, aber ziemlich erschöpft aus. Einer der wenigen Samstage an dem das Bett Zuhause wohl verlockender ist als Barstreet!

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