taijiquan

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Chengdu mit dem Fahrrad

Als ich zum ersten Mal nach Chengdu kam war es Frühling. Eine gute Zeit zum Reisen, da es bereits warm ist und man im T-shirt umher wandern kann, aber es noch nicht so heiß wie im Sommer ist. Gemeinsam mit einem Freund aus Kolumbien machte ich diesen Abstecher in eine der großen Metropolen im Westen Chinas. Da wir uns mit den Buslinien nicht so gut auskannten und es zu dieser Zeit auch noch keine Metro gab, beschlossen wir beim Hostel Fahrräder zu mieten, um die Stadt zu erkunden.
Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Stadtzentrum und sind daher sehr gut mit dem Rad erreichbar, was allerdings nur ratsam ist wenn man sich mit den chinesischen Verkehrsregeln vertraut gemacht hat. (mein blog zum chinesischen Verkehr: How to survive in Chinese traffic) In die Parks, Tempel und auf Plätze darf man das Rad nicht mitnehmen, aber normalerweise befinden sich Fahrradparkplätze in unmittelbarer Nähe.

InternChina - Tianfu Square
InternChina – Tianfu Square

Erster Stop: Tianfu Square
Der Tianfu Platz befindet sich im Stadtzentrum und ist ein typischer chinesischer Platz. Es gibt eine Mao-Statue, einen Springbrunnen und er ist umgeben von vielen Straßen – eine ruhige Insel inmitten des rauschenden Verkehrs. Der Platz bei Nacht ist pompös beleuchtet und von bunt blinkenden Gebäuden umgeben.

InternChina - Jinjianchengdu
InternChina – Jinjiang

Zweiter Stop: Jinjiang
Der Fluss Jinjiang fließt durch das Zentrum der Stadt und bietet neben der begrünten Uferpromade einen guten Wegweiser, da die erste Ringstraße zu einem großen Teil daran entlang läuft und man von ihr gut die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt erreichen kann. In den Morgen- und Abendstunden kann man Gruppen von älteren Frauen und auch Männern dabei zusehen wie sie ihre Taijiquan-Übungen machen oder gemeinsam tanzen. Im Frühling und Sommer kann man auch Frisören begegnen, die ihr Equipment und einen kleinen Stuhl dabei haben und ihre Kunden am Flußufer bedienen.

people's park chengdu
InternChina – people’s park

Dritter Stop: People’s Park
In jeder größeren Stadt China’s gibt es einen Volkspark, aber in jeder Stadt ist er ein wenig anders. Der People’s Park in Chengdu ist im Sommer besonders schön für ein Glas erfrischenden Tee und ein schattiges Plätzchen. Wer mutig ist, kann sich dabei von einem der umherwandernden Ohrenputzer die Ohren tiefreinigen lassen. Am Wochenende ist sehr viel los, wenn auf den runden Plätzen bunt kostümierte Gruppen versuchen sich gegenseitig in verschiedenen Tanz- und Gesangsaufführungen zu überbieten.

InternChina - Wenshu Temple chengdu
InternChina – Wenshu Temple

Vierter Stop: Wenshu Kloster
Wer es gerne etwas ruhiger hat, der sollte das buddhistische Wenshu Kloster besuchen. Zwar muss man das Fahrrad etwas weiter weg abstellen und hat dadurch ein wenig Fußweg, aber es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Durch Mauern vom Lärm der Stadt abgegrenzt bietet das älteste Kloster Chengdu‘s eine angenehme, teils spirituelle Ruhe. Die große Anlage lädt zu ausgedehnteren Spaziergängen ein, in der sich auch größere Besucherströme etwas mehr verlaufen. Für den kleinen Hunger zwischendurch kann man dort im klostereigenen Restaurant eine vegetarische Mahlzeit zu sich nehmen.

InternChina - Qingyang Temple
InternChina – Qingyang Temple

Fünfter Stop: Qingyang Tempel
Der Qingyang Tempel, wörtlich übersetzt der Tempel der schwarzen/grünen Ziege ist eine daoistische Tempelanlage. Wie schon der Name sagt, findet man dort die Ziegen-Statuen, deren Nase und Bart man reiben kann, um Glück und eine gute Zukunft zu erbitten. In der großen Tempelanlage wird Weihrauch in Massen verbrannt, um für Reichtum, gute Noten und Gesundheit zu bitten.

InternChina - Jinli old street
InternChina – Jinli old street

Sechster Stopp: Jinli und Wuhou Tempel
Dies sind zwei nebeneinanderliegende Sehenswürdigkeiten, an denen kein Tourist in Chengdu vorbei kommt.
Jinli ist ein Komplex aus kleinen auf alt gemachten Gassen und Häusern, in denen sich Läden, Restaurants und Bars aneinanderreihen. Obwohl der Ort für touristische Zwecke gemacht ist – direkt am Eingang befindet sich eine Filiale einer berühmten Kaffee-Kette – und dementsprechend sehr belebt, ist es dennoch hübsch gemacht, besonders abends mit der schönen Beleuchtung, und man kann das eine oder andere Souvenir finden.

InternChina - Wuhou Temple
InternChina – Wuhou Tempel

Der Wuhou Tempel befindet sich direkt daneben, sodass man an der einen Seite des Areals sogar durch kleine Fenster in den Mauern nach Jinli hinüber schauen kann. Auf dem Gelände des Tempels findet man unter anderem große aus Holzstämmen geformte Möbel, in denen man sich wie ein reicher Herr oder eine Herrin von Adel fühlen kann. Es gibt einen Bonsai-Garten und einen langen Gang zwischen roten Mauern, über die Bambusbäume ragen; eine Szene, die leicht an ein Filmset erinnert – man erwartet beinahe im nächsten Moment ein mit Schwertern klirrendes Kampfespaar über die Mauern schweben zu sehen.
Es bietet sich ein Abstecher in das gegenüberliegende tibetische Viertel mit seinen vielen Restaurants und Läden an, die traditionelle tibetische Kleidung, Schmuck und religiöses Equipment verkaufen.

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Tai Chi in Zhuhai

We had an amazing InternChina activity last weekend! InternChina organized a private Tai Chi teacher. We met him on a Sunday afternoon in a nice park here In Zhuhai for two hours. Unfortunately the teacher didn’t speak any English, but Morgan was able to translate everything for us. As none of us really had any idea what Tai Chi was all about, he started the class with an introduction for us.

Our Tai Chi Teacher And Morgan the Translator
InternChina – Our Tai Chi Teacher And Morgan the Translator

Tai Chi (Chinese: 太极, Taiji) is an art of self-defense and is very popular in China. Every morning, you can see Chinese people practicing Tai Chi on the streets and in the parks here. Kids get taught Tai Chi at school at a young age, and even in Western countries you can find a lot of schools for Tai Chi.

 basic positions in Tai Chi
InternChina – This is one of the basic positions in Tai Chi

Tai Chi is not purely applicable to self-defense, it is also good for maintaining your health. The Yin (negative, feminine, dark, formless, attracting) and Yang (positive, masculine, bright, substantial, repulsing) is the basis of Tai Chi. These two elements are opposites of each other and Tai Chi teaches to unify these two elements to ensure inner balance.

Trying to achieve inner balance :)
InternChina – Trying to achieve inner balance 🙂

After the introduction we started practising. The characteristics of Tai Chi are slow movements and the teacher showed us how to do it first and then we had to copy him. At first we thought “Oh that’s easy, we just have to copy the teacher!” No, it was not easy at all. Luckily, we were a small group of 8 people so the teacher had a good eye on each of us to correct our positions and movements.

tai chi lesson in zhuhai
InternChina – It’s all about balance!

There are a lot of mistakes you can make when practicing Tai Chi. For example: Stance – Try to ensure your feet are shoulder-distance apart, narrow stances mean you have to compensate in other areas to maintain good balance; Over-reaching – Try to resist the temptation to push out with your arms and upper body, consider moving in from the lower body rather than stretching out from the upper body; Posture – Think about keeping a straight line along the spine and these are just a few.

After those 2 hours of practising Tai Chi we were all done for  the day, and went to bed early. It seems to be an easy sport but when you do it in the right way, it is quite exhausting. It is impressive to see so many people practising Tai Chi every day in the early morning. Now we know, why the old Chinese people, who do Tai Chi on a daily basis are still active and can move like young people.

If you want to learn Tai Chi then apply now and come to Zhuhai!

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Kenny’s take on Tai Chi: Finding Balance in Life and Body

In ancient China, people believed in a concept of universal movement: Tai ji, commonly associated with the significantly more popular expression of Yin and Yang. They saw our universe as being in constant motion, the ultimate motion producing Yang (positive part) and Yin (negative part), creating a balanced universe. Yang was associated with flowing movement, Yin with tranquility. Reconciling these two conflicting energies becomes the central principle of Tai Ji. The duality of Yin and Yang furthermore can be found in real world divisions, from sensations like hot and cold, light and dark, men and women, etc.
 

Image Source: Baidu

These philosophical principles are applied to the body in the martial art of tai ji quan (aka. Tai-chi). Its core tenants view the body as a balanced system; if our body is out of balance, its effects are seen through both physical and mental discomfort. Tai ji quan was thus practiced to rebalance the body, taking on the more combative name of shadow boxing. Now known for both its health and restorative benefits, tai ji quan is actively practiced by many around the world.

Ben balancing out his energy!

Here is our intern Ben he was learning Taiji with his host family

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